Die Kreuzzüge

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Die Innerchristlichen Kreuzzüge

Mit dem Untergang der Kreuzfahrerstaaten im heiligen Land hatten die Kreuzzüge noch lange kein Ende. Von nun an beschränkte man sich jedoch darauf Kreuzzüge gegen Ketzer zu führen. Papst Innozenz III (lat. der Unschuldige) schickte 1209 einen Kreuzzug gegen die Albigenser. Die Albigenser aus der kleinen französischen Stadt Albi glaubten an ein dualistisches System mit einer guten und einer bösen Gottheit. Für die Christen im Mittelalter galt diese Bigotterie als Frevel gegen Gott und musste geahndet werden. Zudem verwarfen sie noch einige kirchliche Sakramente. Die so genannten Albigenenserkriege dauerten 20 Jahre 1209-1229 und wurden mit brutalster Grausamkeit geführt. Erst durch das Eingreifen des französischen Königs wurde dieser Krieg beendet. 1330 wurden die Albigenser von der Inquisition ausgerottet. Die Albigenser gehörten zu der Sekte der Katharer (griechisch, Die Reinen) welche sich seit dem 12. Jahrhundert weit in Südfrankreich verbreitet hatte. Sie schwappte auch rasch nach Deutschland und Spanien über. Ursprünglich wurde sie von neutestamentlichen Motiven geleitet sie nahm aber schnell das dualistische Bild an. Sie bauten eine eigene Hierarchie auf und auch einen eigenen Kult. Die Inquisition vernichtete diese Sekte erst im 15. Jahrhundert. Auch gegen Zivilbevölkerung wurde Krieg geführt. So rief der Papst im Jahre 1232 zu einem Kreuzzug gegen die Stedinger Bauern auf. Papst Innozenz IV ließ schließlich sogar gegen Friedrich II das Kreuz predigen. Der Kreuzzugeifer richtete sich gegen alles was ungläubig oder frevelhaft war. Kreuzzüge gab es auch gegen die heidnischen Litauer im Baltikum, den Mauren in Spanien oder die Waldenser.

 

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