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Auf dem Laterankonzil im November 1215 bereitet Papst Innozenz einen Kreuzzug unter der Führung der Kirche vor. Das Konzil in Rom
hatte verfügt, die Kreuzfahrer sollen sich Juni 1217 in Brindisi und Messina einfinden. Im Sommer 1216 stirbt Papst Innozenz. Sein Nachfolger Honorius III. ließ die Kreuzpredigt fortsetzen. Nach anfänglichen Problemen
mit der Schiffsüberfahrt, treffen im April 1218 Kreuzfahrer mit einer Flotte in Akron ein. Nun ist es möglich, einer Anregung des Laterankonzil zu folgen und Ägypten anzukreifen. Im Mai beginnt die Belagerung von
Damiette, der zweitgrößten Hafenstadt Ägyptens. Im Frühjahr 1219 wird ein langjähriges Waffenstillstandangebot (bei Abzug aus Ägypten Zusicherung für Jerusalem und Palästina sowie eine bedeutende Geldsumme) von
al-Kamil, dem Verwalter der Provinz Ägypten, von den Kreuzfahrern abgelehnt. Im November 1219 muß sich die ausgehungerte Bevölkerung von Damiette ergeben und wird versklavt. Ohne Verstärkung ist eine Fortsetzung des
Kreuzzuges nicht vorstellbar. Doch diese läßt auf sich warten. Gegen den Willen von König Johann marschiert das Kreuzheer am 17. Juli 1221 am Nil entlang auf Kairo zu und beziehen bei Mansura Lager. Dort werden sie im
August von den Ägyptern eingekreist und müssen sich ergeben. Bedingung der Kapitulation ist die Räumung von Damiette für den freien Abzug der Kreuzfahrer. Gleichzeitig wird ein 8-jähriger Friedensvertrag geschlossen.
Damit ist der 5. Kreuzzug zu Ende und die Rückgewinnung von Jerusalem verspielt. |